Das literarische Café: "dos leben iz a krayz" - Jiddische Literatur

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Das literarische Café: "dos leben iz a krayz" - Jiddische Literatur

Ursprünglich bezeichnete man alle Werke seit Beginn ihrer Aufzeichnung um 1250, die von Angehörigen des jüdischen Volkes in der jiddischen Sprache verfasst wurden, als „jiddische Literatur“ – was selbstverständlich sehr unscharf ist. Schon die Definition dieser Sprache, die als verbindendes Element der Aschkenasen (der nord- und osteuropäischen Juden) gilt, ist schwierig. Sie entwickelte sich zweifellos aus dem Mittelhochdeutschen; zur Schriftsprache wurde sie aber erst Ende des 19. Jahrhunderts. Seitdem prägt sie ein Randgenre, das mit dem wunderbaren Buch „Dos kleine Mentschele“ von Mendele Sforim das Licht erblickte und uns heute immer wieder in Konzerten diverser Klezmer-Ensembles begegnet. Eine (Wieder-) Entdeckung, die sich lohnt!

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